
Myra
Antike Stadt
Eine der mächtigsten Städte des antiken Lykien — wo monumentale Felsengräber auf ein römisches Theater unter der mediterranen Sonne treffen.
Ein lykisches Meisterwerk in Stein
Myra ist nicht einfach nur eine weitere antike Ruine — es ist ein Ort, an dem Sie am Fuße gewaltiger Klippen stehen und erkennen, wie die Lykier den Tod selbst zur Kunst erhoben haben.
Nur 1,5 Kilometer von der modernen Stadt Demre entfernt gelegen, war Myra eine der sechs mächtigsten Städte des — einer antiken demokratischen Föderation, die älter ist als die Römische Republik. Die Stadt florierte vom 5. Jahrhundert v. Chr. bis in die byzantinische Zeit und sammelte dabei Schichten lykischen, griechischen, römischen und frühchristlichen Erbes an, die heute noch in ihren Ruinen sichtbar sind.
Die Stätte wird von zwei außergewöhnlichen Elementen geprägt: dramatisch in senkrechte Felswände gehauene und ein bemerkenswert gut erhaltenes römisches Theater, das einst über 10.000 Zuschauer fasste. Zusammen bilden sie eine der visuell beeindruckendsten archäologischen Landschaften der Türkei.
Myra ist auch tief mit der frühchristlichen Geschichte verbunden — hier diente der Heilige Nikolaus im 4. Jahrhundert als Bischof, jener Mann, dessen Vermächtnis sich schließlich zur weltweiten Figur des Weihnachtsmanns entwickelte.
Die meisten Besucher hetzen in 45 Minuten durch Myra. Tun Sie das nicht. Kommen Sie am frühen Morgen, wenn die Felswand das erste goldene Licht einfängt — die Gräber scheinen von innen zu leuchten. Gehen Sie am Theater vorbei zur Ostseite, wo sich weniger Touristen aufhalten, und Sie werden Reliefs entdecken, die Sie aus nächster Nähe studieren können.
Höhepunkte von Myra
2.500 Jahre Zivilisation
Praktische Informationen
Tipps für Ihren Besuch
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Häufig gestellte Fragen
Auf jeden Fall. Myra bietet eine der visuell beeindruckendsten archäologischen Erfahrungen in der Türkei. Die Kombination aus Felsgräbern in der Steilwand und einem großen römischen Theater auf so kompaktem Raum ist einzigartig in Lykien. In Verbindung mit der nahegelegenen Nikolauskirche und einer Kekova-Bootstour ergibt sich ein außergewöhnlicher Kulturtag.
Die meisten Besucher verbringen 1,5 bis 2 Stunden vor Ort. Falls Sie sich für Fotografie interessieren oder die östliche Nekropole gründlich erkunden möchten, sollten Sie 3 Stunden einplanen. Die Stätte ist kompakt, aber es gibt viele Details zu entdecken.
Ja — das ist die beliebteste Kombination. Besuchen Sie Myra und die St. Nikolaus-Kirche am Morgen (2–3 Stunden), dann unternehmen Sie eine Nachmittags-Bootstour nach Kekova vom Hafen Çayağzı (4–5 Stunden). Starten Sie früh, um alles bequem unterzubringen.
Allein in Demre deckt ein Pass Myra, die St. Nikolaus-Kirche und Andriake ab — 34 € an Eintrittsgeldern. Die MuseumPass Türkiye E-Card kostet 165 € und lohnt sich daher erst, wenn Demre eine Station einer größeren Türkei-Reise ist. Wenn Sie an der Südküste bleiben, ist The Mediterranean E-Card (90 €) die günstigere Wahl.
Der Hauptbesucherbereich in der Nähe des Theaters ist auf relativ ebenem Gelände teilweise zugänglich. Die oberen Theaterreihen und die Wege zu den Felsengräbern führen jedoch über unebenes Terrain mit Stufen. Kinderwagen stehen vor ähnlichen Herausforderungen.
Der heilige Nikolaus, die historische Figur hinter dem Weihnachtsmann, diente im 4. Jahrhundert n. Chr. als Bischof von Myra. Seine Kirche befindet sich im heutigen Demre, nur 10 Gehminuten von der antiken Stadt entfernt. Seine Großzügigkeit und Wunder wurden Jahrhunderte später zur Grundlage für die Weihnachtsmann-Tradition.